Samstag, 6. März 2010

Rubrik-Antwort:: Architekt & Tod im Judentum

So, hier mal ein paar Antworten auf Fragen des gestrigen Spazierganges durch den Bonner Norden.

Die Josephskirche am Kaiers-Karl Ring / Ecke Graurheindorfer Straße ist von den Architekten Aloys Böll und Otto Neuhaus aus Köln gestaltet worden (bis 1934).
Die Innenausstattung stammt von Sepp Hürten aus Köln (bis 1974)










Es gibt zwar jüdische Bestattungsunternehmen, aber Bestattungen auf Jüdischen Friedhöfen werden auch von anderen Bestattern durchgeführt. Oft gibt es bestimmte Regeln zu beachten.
Orthodoxe Juden untersagen Nichtjuden das Berühren von verstorbenen jüdischen Gläubigen.

Das Tragen von Kopfbedeckungen auf jüdischen Friedhöfen ist keine Vorschrift sondern lediglich Brauch.
Es zeigt die Ehrerweisung gegenüber Gott. In einigen progressiven Gemeinden wird das Tragen von Kopfbedeckungen sogar abgelehnt (häufiger in den USA anzutreffen).
Frauen werden nicht explizit aufgefordert, ihren Kopf zu bedecken, da es von ihnen grundsätzlich erwartet wurde. Gelegentlich tragen orthodoxe jüdische Frauen auch Perücken, dann handelt es sich um verheiratete Frauen.
Auch dies ist "nur" ein Brauch, keine Vorschrift.
Allerdings galten Frauen im alten Palästina, die ihre Haare offen in der Öffentlichkeit trugen als Prostituierte.

Der Hut der orthodoxen Juden heißt Chassidim

Ja soweit und Dank an

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