Montag, 6. September 2010

Rubrik-Antworten: Wohnort Karl Marx, Hexenverfolgung, Römische Wasserleitung & Buschdorf

So, auch wenn ich offiziell im Urlaub mich befinde, so möchte ich hier doch ein paar Antworten auf Fragen bei den Spaziergängen geben.

Der erste Wohnort von Karl Marx ist in Bonn die Josefstraße gewesen (damals noch Josephstraße). Er wohnte in einem Haus, an dessen Stelle heute das Haus Josefstraße Nummer 8 steht. Das ursprüngliche Haus ist 1944 zerstört worden.
Später siedelte Karl Marx um in die heutige Stockenstraße.(Dort gibt es eine Gedenktafel an seinem ehemaligen Standort)

Zur Hexenverfolgung in Bonn ist zu sagen, dass diese von 1589 bis 1639 dauerte und einige hunderte Opfer forderte, genaue Zahlen sind leider nicht bekannt.
1589 wurde im Amt Godesberg zwei Frauen aus Meckenheim hingerichtet.
Weitere Hinrichtungen fanden auf dem Bonner Marktplatz, auf dem Münsterplatz und auch "Auf der Höhe" (Nordfriedhof) statt. Bekanntestes Opfer an letzgenanntem Ort war Elisabeth Kurzrock (Gastwirtin Zur Blomen [heute Em Höttche]), die 1628 dort verbrannt wurde.
Ebenfalls namentlich bekannt ist die Apothekergattin Katharina Curtius.
Mit verantwortlich für die Hinrichtungen ist der Hexenkommissar Franz Buirmann, der u.a. in Bonn, Rheinbach, Meckenheim und Siegburg gewirkt hat.
Die letzte Hinrichtung "Auf der Höhe" fand 1777 statt, allerdings waren das keine Hexenprozesse mehr. Die Straftäter sind auf dem späteren Nordfriedhof mit dem Schwert geköpft worden.

Das Römische Aquädukt, welches das Römerlager am Rhein mit Wasser versorgte, war wohl "nur" eine gemauerte Rinne. möglicherweise verlief sie sogar größtenteils unterirdisch. Gepeist wurde das Aquädukt von zwei Quellen am Hardtberg.Bei Hochlegung des Aquädukts kann ich zur Zeit leider keine Angaben über die Höhe der Wasserleitung machen.

Die Fahnen die am 05. Septemeber in Buschdorf zu sehen waren, sind die Fahnen des Ortsausschuss Buschdorf. Sie waren wegen der Buschdorfer Kirmes zu sehen.

















Näheres unter www.buschdorf.de

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