Montag, 25. Juli 2011

Buchempfehlung: "Niklas Forster " von Wolfgang Deuling

Ich möchte hier eine kurze Buchempfehlung aussprechen.

Gerade ist das Buch "Niklas Forster - Fragmente der europäischen Geschichte" von Wolfgang Hendrik Deuling erschienen.
Dieses Buch steht auch im engen Bezug zu den Bücherverbrennungen von 1933.

Der Autor Wolfgang Deuling verzichtet daher auf jegliches Honorar und spendet es für die Errichtung des Erinnerunsgmal an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 auf dem Bonner Marktplatz.
Das Buch selbst können Sie für 32, 90 € erwerben
unter
Shaker Media


Kommentare:

  1. Wolfgang Deuling ist, was die Betroffenheit mit dem Verbrechen der öffentlichen Bücherverbrennungen 1933 betrifft, unglaubwürdig. Geht er doch selbst gegen Autoren und Berichtersattung über seine Verfahren juristisch und mit Drohungen vor.

    Zur klärenden Gesprächen ist Wolfgang Deuling nicht bereit.

    AntwortenLöschen
  2. Falls Sie auf die Stasi-Geschichten anspielen, so kann ich dazu nichts weiter sagen,außer,dass ich es sehr begrüße, wenn es zu einem Erinnerungsmal an die Bücherverbrennung 1933 kommt, das hat in keiner Weise etwas mit Betroffenheit zu tun, sondern sollte als Mahnung für die Zukunft gesehen werden.
    Zudem denke ich, dass "Zensur" nicht mit der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten verglichen werden kann.
    Habe aber mit Herrn Deuling selbst nicht über das Thema gesprochen.

    AntwortenLöschen
  3. Sie haben recht. 1933 und 2012 zu vergleichen und die Bücherverbrennung mit den von Wolfgang Deuling erreichten Veröffentlichungsverboten in Büchern ist nicht zwingend und nicht unbedingt überzeugend.

    Zur Bücherverbrennung im März 1933 kam es im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Dabei handelte es sich um eine von der Deutschen Studentenschaft geplanten und durchgeführten Aktion unter Führung eines Mitglieds des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB). (Quelle: Wikipedia).

    Wolfgang Deuling handelt nicht im Namen einer Organisation, schon deswegen hinkt der Vergleich.

    Aber Wolfgang Deuling ist Gegner der beiden Buchautoren Georg Herstritt und Helmut Müller-Engbergs, er bekämpft deren Haltung mit den heute erlaubten Mitteln, seinen Persönlichkeitsrechten. Die erreichten Verbote sind mehr Als zweifelhaft.

    Wolfgang Deuling trägt nichts dazu bei, die DDR-Stasi-Geschichte aufzuarbeiten.

    Sein Engagement für das Erinnerungsmal hat zu viel ideologischen Hintergrund. Mit der Bekämpfung Andersdenkender hat Wolfgang Deuling offensichtlich keine Probleme.

    Deswegen meine ich, ist er unglaubwürdig. Das schadet dem Mahnmal, leider.

    AntwortenLöschen
  4. Ich kann nichts zur Vergangenheit von Herrn Wolfgang Deuling sagen, kenne auch nur die Veröffentlichungen im Internet. Herr Deuling ist zwar Initiator für das Erinnerungsmal, aber nicht der einzige Befürworter und somit nicht hauptverantwortlich. Es gibt viele Unterstützer, leider noch zu wenige.
    Sehe hier keine ideologische Färbung, respektiere aber Ihre Bedenken und habe daher den Kommentar auch veröffenticht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kurze Ergänzung: Die Bücherverbrennung fand am 10. Mai (nicht März [so schnell waren die Nationalsozialisten auch nicht])1933 in Bonn statt.

      Löschen