Dienstag, 24. Juli 2012

Was ist eigentlich in der Bonngasse geschehen? Der doppelte Hausdorff

Die Bonner Köpfe in der Bongasse sind mometan etwas verwirrend.
Man könnte geradezu von "Schimmelbefall" sprechen.  Nichts gegen Frau Annemarie Schimmel, aber warum ist sie gleich zweimal hintereinander in der Bonngasse verewigt? Und Felix Hausdorff wird auch etwas über die Maßen geehrt. Einge Bilder scheinen neu oder erneuert, nur hat jemand da nicht aufgepasst? Oder wird das noch geändert?
Wer etwas weiß, kann mir gerne Beischeid geben.

Neu?




















Alt?

Montag, 23. Juli 2012

Rubrik-Antworten: Ernst von Schiller, Kinder der Schumanns, Zeitzonen & Blindenschrift

Hier nach langer Zeit mal wieder ein paar Antworten, aus Zeitgründen sind leider einige Fragen untergegangen, daher scheuen Sie sich nicht diese Fragen bei mir erneut zu stellen.

Das Todesdatum auf dem Grabstein von Ernst von Schiller ist tatsächlich nicht korrekt, es steht dort der 29.Mai 1841. Gestorben ist er aber am 19.Mai 1841 in Vilich, wie es zu diesem Fehler kam, ist mir nicht bekannt.






















Von den 8 Kindern der Komponisten Clara und Robert Schumann ist keines in Bonn beigesetzt, viele sind wohl in Frankfurt am Main bestattet, habe noch nicht alle Orte ausfindig machen können.
Über die acht Kinder können Sie hier etwas erfahren.
Eugenie Schumann ist übrigens in der Schweiz auf dem Friedhof Gsteig zusammen mit ihrer Schwester Marie und ihrer Lebenspartnerin Marie Fullinger (Sängerin) beigesetzt.























In Deutschland gibt es seit 1893 eine einheitliche Zeitrechnung, sie wurde beonders durch die Eisenbahn notwendig, um einen genauen Fahrplan angeben zu können. Vor der Einführung der MEZ gab es im Reich unterschiedliche Zeitmessungen.
Bereits zehn Jahre zuvor sind in Nordamerika die Zeitzonen eingeführt worden. Auch hier ist die Eisenbahn verantwortlich. Die USA und Kanda wurden 1883 in vier Zeitzonen eingeteilt.
Bis heute sind die weltweiten Zeitzonen eher willkürlich, so gilt beispielsweise in der gesamten Volksrepublik China die Pekinger Zeit.

Blindenschrift gibt es seit 1825, entwickelt von Louis Braille, der selbst erblindet war.
Postkarte von 1915
 

Donnerstag, 19. Juli 2012

Presse-Seite online und Artikel im Blog "Zauber der Sterne"

So, nun ist auch eine Seite mit den Presse-Artikeln online, dort finden Sie vornehmlich GA-Artikel zu meinen Stadtspaziergängen und zu der Komödie "Im Namen der Straße..." mit meiner Schauspielpartnerin Larissa Laë.

Auf dem Blog "Der Zauber der Sterne" ist zudem vor einigen Tagen ein sehr schöner Artikel zum Spaziergang "Her(t)zenssache" erschienen.

Copyright: Zauber der Sterne (Nico Schmidt)

Freitag, 13. Juli 2012

Nochmal Bonn unterirdisch (Sterntorbrücke)

Heute ist ein schöner und interessanter Artikel über die Baumaßnahmen in der Straße "Sterntorbrücke" im General-Anzeiger erschienen.

Übrigens bestand die Brücke ursprünglich aus acht Tonnengewölben, in der Tat sind aber heute "nur" noch sieben vorhanden. Früher war die Brücke auch "öffentlich" sichtbar im Sowjetlokal Gum.

Hier der Artikel



Freitag, 6. Juli 2012

Unter dem Alten Zoll

Hier mal ein paar Bilder, wie es unter dem Alten Zoll in Bonn aussieht, die Gänge wurden unter der Bastion angelegt, als Lagerraum für Soldaten, zum Teil waren es Pferdeställe und später ein Luftschutzkeller. Heute öffentlich nicht mehr zugänglich.

Ruhe bewahren, leichter gesagt als getan, wenn der Ausgang so aussieht

Eine fast öffentliche Toilette

Hier ist das Rauchverbot-NRW schon umgesetzt

Mittwoch, 4. Juli 2012

Neue Links

Ich wollte mal kurz daraufhinweisen, dass es eine ganze Reihe neuer Links auf der Seite gibt, Sie finden alles unter Linkliste.

So sind dort u.a. neuerdings zu finden:

Die Pauke aus dem Musikerviertel













Der Nachtwächter von Bonn (Rheinschleier)












Die Kunstseite der Künstlerin Larissa Laë 


Mittwoch, 27. Juni 2012

Rubrik-Antworten: Kanoniker, Königin Victoria, Kriegsgefangenenlager & Pieta in der Kreuzbergkapelle

Der Begriff Kanoniker beruft sich auf die "regula canonicorum" aus dem Jahr 755. Diese Kanoniker haben oftmals kein Gelübde abgelegt und blieben vermögend.

Königin Victoria lebte von 1819 bis 1901, verheiratet war sie mit Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (nach ihm ist die Prinz-Albert-Straße benannt) von 1840 bis 1861.
Im Jahre 1845 besuchte Queen Victoria die Stadt Bonn, da gerade der 75. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gefeiert wurde.

Queen Victoria I. 1845





















Das größte Kriegsgefangenenlager im 2.Weltkrieg in Bonn befand sich in Duisdorf auf der Hardthöhe, das sogenannte Stalag VI G (Stammlager), dort waren 7000 Gefangene untergebracht, weitere waren bei den Soennecken- und Wessel-Werken, sowie bei Moeller das Lager "Anuschka". Auch bei der VAW, bei Marquardt, den Ringsdorff-Werken und den Dinas-Werken gab es Lager.
Bei Zuwiderhandlungen der Gefangenen, kamen diese in das AEZ (Arbeitserziehungslager) an der Kölnstraße (heute Sportpark Nord). Ein KZ gab es in Bonn nicht.

Die Pieta in der Kreuzbergkapelle stammt aus dem Jahr 1628 und zwar ließ sie der Kurfürst Ferdinand aus einer Eiche von Foye-Notre-Dame bei Dinant in Belgien fertigen. Sie steht heute im nördlichen Seitenschiff der Kirche.

Freitag, 15. Juni 2012

Rubrik-Antworten: Heuss-Grab, Kaiser-Konrad-Straße und erster Zebrastreifen

Das Grab von Theodor Heuss (1884 - 1963) dem ersten Bundespräsidenten befindet sich auf dem Stuttgarter Waldfriedhof.



















Die Kaiser-Konrad-Straße in Beuel ist nach König Konrad III. benannt, der zwar nie deutscher Kaiser geworden ist, aber eigentlich Kaiser werden sollte. Er ist nur 1152 auf dem Weg nach Rom in Bamberg verstorben. König Konrad III. hat 1151 die Doppelkirche in Schwarzrheindorf mit eingeweiht.
Die Straße wurde 1904 nach ihm benannt, zuvor hieß sie von 1898 bis 1904 Viandenstraße nach einem Bürger Vianden.



















Zebrastreifen gibt es seit den 50er Jahren in Deutschland und wohl auch in Bonn.
Der erste Zebrastreifen wurde 1952 in Berlin eingeführt, noch im selben Jahr folgte München.
In London gibt es diese Makierungen seit 1948.
Erst seit 1964 ist es Pflicht für Autofahrer an Zebrastreifen anzuhalten, wenn Fußgänger dort stehen.
Während es in Westdeutschland die blauen Hinweisschilder gibt und gab, wurden in der DDR eine Art Ampel mit gelb-schwarzen Streifen aufgestellt an Zebrastreifen.

Dienstag, 12. Juni 2012

Kein Besuch im Land- und Amtsgericht am 14.06. möglich!!!

Leider ist am kommenden Donnerstag 14.06. keine Besuch des Bonner Land- und Amtsgerichtes möglich, da es während der Zeit des Spaziergangs "SELmanNs Bonner Perspektiven" eine Veranstaltung im Landgericht gibt.

Ich bitte um Ihr Verständnis.

Wer gerne das Gericht besuchen möchte, den verweise ich auf den Spaziergang nächsten Monat 05.07. Donnerstag 13 Uhr "SELmanNs Bonner Perspektiven".

Samstag, 9. Juni 2012

Rubrik-Antworten: Rabbiner in Bonn, Philipp Rosenthal und Gestein der Georgskapelle

So mal wieder ein paar Antworten.

Das es zur Zeit keinen Rabbiner in Bonn gibt, hat wohl damit zu tun, dass erst seit wenigen Jahren wieder in Deutschland die Möglichkeit besteht, eine Ausbildung zum Rabbiner bzw. zur Rabbinerin zu machen.
Es gibt insgesamt nur 23 Rabbiner in Deutschland für 120 Gemeinden.
Erst seit 2006 werden am Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam wieder Rabbiner ausgebildet.
Der letzte Rabbiner in Bonn war Dr. Alfred Levy.

Philipp Rosenthal (1855 - 1937) ist der Begründer der Porzellanmanufaktur in Selb 1891. Er war zunächst in den USA als Tellerwäscher, Fahrstuhlführer, Cowboy und Postreiter der San Diego Line tätig, bevor er in eine Porzellanimportfirma in Detroit einstieg. Von dort kam er nach Deutschland zurück.
Sein Sohn Philip Rosenthal (1916 - 2001) ist später Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Karl Schiller geworden.

Die Kapelle auf dem Alten Friedhof von Bonn, auch als Georgskapelle bekannt, war ursprünglich komplett aus Tuffstein errichtet. Nach der Übertragung von Ramersdorf auf die linksrheinische Seite in den Jahren 1846 bis 1847 wurde das Gestein gemischt. Heute besteht die Kapelle aus Tuff, Grauwacke und Sandstein.