Der Parlamentarische Rat setzte sich 1948 aus 70 Abgeordneten zusammen.
Von diesen waren allerdings 5 Mitglieder aus West-Berlin nicht stimmberechtigt.
Bis 1949 kamen noch 7 weitere Abgeordnete dazu, da eine Person verstarb und sechs Personen ihr Mandat zurückgaben. Es waren somit Nachrücker notwendig.
Die Deutsche Welle ist 1953 gegründet worden, damals befand sich die Sendezentrale noch in Köln. Seit 2002 ist die Deutsche Welle in Bonn im Schürmann-Bau ansässig.
Vorfäufer war übrigens die Deutsche Welle GmbH von 1924 in Berlin.
Der Begriff "Zigeunerschnitzel" ist wohl auf die Sauce zurückzuführen, diese Paprikasauce wird mit Ungarn assoziert und damit auch mit dem Begriff "Zigeuner".
Die Sauce Zingara ist 1903 in Wien entstanden.
Durch die negative Konotation des Begriffs "Zigeuner", gibt es Überlegungen den Namen zu ändern, z.B. in Paprikaschnitzel, Balkanschnitzel oder Schnitzel ungarischer Art.
Mit der Gruppe der Sinti und Roma hat das Gericht nichts zu tun.
Die Kronen auf Roma-Gräbern sind Zackenkronen, diese haben in der Regel 12 Zacken, diese wiederum stehen für die 12 Monate. Allerdings wird die Krone als Symbol oftmals mit weniger Zacken dargestellt.
Ob die Zackenanzahl eine Rangfolge darstellt oder die Anzahl willkürlich ist, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen.
Sonntag, 30. November 2014
Schumann-Grab auf dem Alten Friedhof
Schade, dass wieder diese merkwürdige Variante des Schutzes gewählt wurde.
Natürlich verstehe ich den Sicherheitsaspekt, aber warum nicht eine durchsichtige Plane und dann wenigstens ein Bild des Denkmals.
So kann ich das zawr immer vor Ort erklären und in Bildern zeigen, aber nicht jeder spaziert mit mir mit.
Die Enttäuschung ist riesig, wenn jemand extra für dieses Grab / Denkmal angereist ist.
Natürlich verstehe ich den Sicherheitsaspekt, aber warum nicht eine durchsichtige Plane und dann wenigstens ein Bild des Denkmals.
So kann ich das zawr immer vor Ort erklären und in Bildern zeigen, aber nicht jeder spaziert mit mir mit.
Die Enttäuschung ist riesig, wenn jemand extra für dieses Grab / Denkmal angereist ist.
| Grau wie der November mus nicht sein! |
Donnerstag, 27. November 2014
Mittwoch, 26. November 2014
"Wenn Tote länger leben..." Foto-Schau im Nähcafé - Bericht im General-Anzeiger
Im General-Anzeiger (Beueler Ausgabe) finden Sie einen sehr schönen Berichtvon Leif Kubik über die Foto-Schau mit Rainer SELmanN "Wenn Tote länger leben..." letzten Samstag im Nähcafé Mr. & Mrs. in Beuel
Hier online zu lesen
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Nachbericht zum Wochenende in der Ermekeilkaserne / Bonn bei Rheinraum
Im Blog Rheinraum können Sie nochmal kurz nachlesen, wie die Ausstellung und die Lesung "Die Stimme des Menschen" in der Ermekeilkaserne am 23.11.2014 stattfanden.
Hier zum Lesen
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Donnerstag, 20. November 2014
Sonntag, 9. November 2014
Rubrik-Antworten: Adolf-Hitler-Straße & Hedwig Bouvier
Auf heutigem Bonner Stadtgebiet gab es vier Straßen mit dem Namen "Adolf-Hitler-Straße".
Von diesen Straßen lag allerdings keine im Bonner Kerngebiet.
Es handelte sich um folgende Straßen:
Holzlar heute Hauptstraße
Lannesdorf heute Kottenstraße
Lessenich heute Roncallistraße
Oberkassel heute Adrianstraße
Hedwig Bouvier war von 1926 bis 1941 Inhaberin der Buchhandlung Friedrich Cohen, diese bekam 1937 den Namen Buchhandlung Bouvier, da der Name Cohen jüdischen Ursprungs ist.
Hedwig Bouvier war mit Fritz Cohen verheiratet und wählte durch Druck der Nationalsozialisten ihren Mädchennamen als Geschäftsnamen.
Sie ist 1883 geboren und verstarb 1960.
Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Poppelsdorfer Friedhof.
Von diesen Straßen lag allerdings keine im Bonner Kerngebiet.
Es handelte sich um folgende Straßen:
Holzlar heute Hauptstraße
Lannesdorf heute Kottenstraße
Lessenich heute Roncallistraße
Oberkassel heute Adrianstraße
Hedwig Bouvier war von 1926 bis 1941 Inhaberin der Buchhandlung Friedrich Cohen, diese bekam 1937 den Namen Buchhandlung Bouvier, da der Name Cohen jüdischen Ursprungs ist.
Hedwig Bouvier war mit Fritz Cohen verheiratet und wählte durch Druck der Nationalsozialisten ihren Mädchennamen als Geschäftsnamen.
Sie ist 1883 geboren und verstarb 1960.
Ihre Grabstätte befindet sich auf dem Poppelsdorfer Friedhof.
Dienstag, 28. Oktober 2014
Ein Bilderrätsel? Oder doch nicht?
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber das Bild zeigt wohl versteinerte Korallen oder schwammähnliche Stromatoporiden, die möglicherweise aus der Eifel um die Gegend der Hohen Acht stammen.
Wenn jemand Genaueres weiß, freue ich mich über Hinweise.
Das Gebilde befindet sich ohne Erklärung vor dem Steinmann-Institut in der Nußallee 8, Bonn
Wenn jemand Genaueres weiß, freue ich mich über Hinweise.
Das Gebilde befindet sich ohne Erklärung vor dem Steinmann-Institut in der Nußallee 8, Bonn
Rubrik-Antworten: Einwohner Kessenich, Brahms, Traunblick, Gummersbach / Gumme, Soers / Sürst & die erste Universität in Bonn
So nach langer Zeit kommen hier zumindest ein paar wenige Antworten auf Fragen bei den Spaziergängen.
Die Einwohnerzahl von Kessenich beträgt heute ca.12.700 (Stand 2013).
Johannes Brahms, der eine "Liebesbeziehung" zu Clara Schumann hatte, ist ein Jahr nach Clara Schumann 1897 in Wien verstorben und dort auf dem Zentralfriedhof beigesetzt.
Die Schrifstellerin Mathilde Wesendonck ist zwar in Bonn beigesetzt, aber sie ist am 31.08.1902 in Österreich in der Villa Traunblick in Altmünster (Oberösterreich) verstorben.
Der Ortname Gummersbach kommt nicht von dem Bonner Begriff für einen Altrheinarm Gumme, sondern stammt wohl von dem Vornamen Gundmar.
Nicht wirklich zu klären war bislang, wo der Name "die Soers" bei Aachen herkommt. Bekannt ist das Gebiet sicher durch das Reitturnier CHIO oder den Fußballverein TSV Alemannia Aachen.
Eine Verwandschaft mit dem Begriff Sürst konnte nicht festgestellt werden, auch wenn es sich bei der Soers um ein Waldgebiet handelt, wie eben auch bei der Sürst einem Waldstück bei Rheinbach.
Der Straßenname In der Sürst hat übrigens seinen Ursprung bei Korbflechtern aus Rheinbach die in dieser Bonner Straße siedelten.
Die erste Bonner Universltät, war die Kurfürstliche Akademie, welche von 1786 bis 1798 existierte.
Gegründet von Max Franz ist sie auch in französischer Besatzungszeit noch vier Jahre weitergeführt worden, dann wurde sie geschlossen.
Es folgten 20 Jahre ohne universitäres Leben, bis 1818 die Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität durch die Preußen gegründet wurde.
Die "Maxsche Universität" befand sich in der Bonngasse gegeüber der Namen-Jesu-Kirche.
Hier ein Bild aus etwas späterer Zeit
Die Einwohnerzahl von Kessenich beträgt heute ca.12.700 (Stand 2013).
Johannes Brahms, der eine "Liebesbeziehung" zu Clara Schumann hatte, ist ein Jahr nach Clara Schumann 1897 in Wien verstorben und dort auf dem Zentralfriedhof beigesetzt.
Die Schrifstellerin Mathilde Wesendonck ist zwar in Bonn beigesetzt, aber sie ist am 31.08.1902 in Österreich in der Villa Traunblick in Altmünster (Oberösterreich) verstorben.
Der Ortname Gummersbach kommt nicht von dem Bonner Begriff für einen Altrheinarm Gumme, sondern stammt wohl von dem Vornamen Gundmar.
Nicht wirklich zu klären war bislang, wo der Name "die Soers" bei Aachen herkommt. Bekannt ist das Gebiet sicher durch das Reitturnier CHIO oder den Fußballverein TSV Alemannia Aachen.
Eine Verwandschaft mit dem Begriff Sürst konnte nicht festgestellt werden, auch wenn es sich bei der Soers um ein Waldgebiet handelt, wie eben auch bei der Sürst einem Waldstück bei Rheinbach.
Der Straßenname In der Sürst hat übrigens seinen Ursprung bei Korbflechtern aus Rheinbach die in dieser Bonner Straße siedelten.
Die erste Bonner Universltät, war die Kurfürstliche Akademie, welche von 1786 bis 1798 existierte.
Gegründet von Max Franz ist sie auch in französischer Besatzungszeit noch vier Jahre weitergeführt worden, dann wurde sie geschlossen.
Es folgten 20 Jahre ohne universitäres Leben, bis 1818 die Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universität durch die Preußen gegründet wurde.
Die "Maxsche Universität" befand sich in der Bonngasse gegeüber der Namen-Jesu-Kirche.
Hier ein Bild aus etwas späterer Zeit
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