Montag, 18. Juli 2016

Alter Bergfriedhof in Kessenich - einige Gräber verfallen

Am letzten Donnerstag gab es einen kleinen Rundgang über den alten Kessenicher Bergfriedhof.
Dieser Gang diente der Bestandsaufnahme, denn leider ist der Friedhof in bestimmten Teilen sehr restaurierungsbedürftig. Angeregt hatte zu dem Rundgang Anatol Koch von der Partei "Die Linke", er war durch einen Spaziergang mt mir, auf den desolaten Zustand des Friedhofs aufmerksam geworden.
Nun ist in der Tat einiges in Vorbereitung, wie der Friedhofsverwalter Herr Ulrich Pacyna bestätigt hat.
Es ist zu hoffen, dass die Stadt ihn da auch unterstüzt.
Es wäre sehr wichtig, denn sonst ginge hier Kulturgut verloren.
Auch bürgerschaftliches Engagement ist hier gefragt.

Was die Stadt betrifft, so werde ich immer wieder bei Gelegenheit, nachsehen, ob auch Wort gehalten wird.

Wenn Sie sich selbst ein Bild vom Friedhof machen wollen, so können Sie gerne am Bonner Stadtspaziergang durch Kessenich teilnehmen, der nächste Termin ist der 23.07.2016 Samstag 11.30 Uhr, Treffpunkt an der Nikolauskirche (Hausdorffstraße).

Hier der dazugehörige Artikel im General-Anzeiger von Christine Ludewig

Grab von Johann Heinrich Cassel


Typischer Verfall

Dienstag, 12. Juli 2016

Samstag, 2. Juli 2016

Relikte der KBE im Bonner Norden

Der Ellerbahnhof ist längst verschwunden, doch es gibt noch ganz wenige Relikte der KBE Vorgebirgsbahn.

Am Dransdorfer Bach steht noch auf einem Firmengelände ein Schild "Grenze Anschlussgleis" und an der Autobahnbrücke Richtung Tannenbusch / Dransdorf sieht man noch die Spuren der Diesellokomotiven.



Gedenktafel Metropol-Kino und -theater

Wo diese Gedenktafel für das Bonner Metropolkino und die "berühmten" Besucher des Theaters abgeblieben ist, weiß ich leider nicht.
Wenn jemand dazu Hinweise hat, freue ich mich sehr.
Vor einigen Jahren habe ich sie noch am Eingang fotografiert.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Höhle am Rheinufer in Bonn ist die Nibelungengrotte von 1888

Um ganz ehrlich zu sein, ist es der Rest der davon übrig ist.
Die Nibelungengrotte befand sich im südöstlichen Teil des Gartens der Villa Hammerschmidt, diese Höhle ist 1888 vom Gartendirektor Rudolph Jürgens aus Hamburg geschaffen worden. Jürgens greift damit das Werk von Richard Wagner "Rheingold" auf. Die drei Rheintöchter Woglinde, Wellgunde und Floßhilde bewachten das Rheingold, während der Zwerg Alberich auf den Moment lauert, das Gold und damit die Macht zu stehlen.
All diese Figuren sind 1950 unter Theodor Heuss entfernt worden.
Heute sind, nachdem alles freigeschnitten worden ist, die Grotten sehr gut von der Rheinseite zu sehen. Der rotbärtige Zwerg Alberich leider nicht mehr, er muss auch einen roten Hintern gehabt haben, denn mir wurde von älteren Damen mal berichtet, dass sie ihn immer als Kinder "Zwerg Rotarsch" nannten.
Hier nun aktuelle Bilder sowie ein historisches Bild.






Montag, 6. Juni 2016

Fenster der Nikolauskirche in Kessenich - Größe von Ludwig van Beethoven

Die Fenster der Nikolauskirche (1890) in Kessenich stammen aus zwei Bauphasen. Die Altarfenster sind 1954 von Eduard Horst gestaltet worden, während die anderen Fenster erst 1970 durch Otto Lautenbach entworfen wurden.
Die ursprünglichen Fenster sind im 2. Weltkrieg zerstört worden.

















Die Größe von Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) einmal in Maßen:

Das Denkmal auf dem Münsterplatz hat eine ca. Höhe von 3 Metern, das entspricht natürlich nicht der tatsächlichen Größe von Ludwig van Beethoven, er war eher klein.
Mit 1,62 m (Quelle) war er einen Zentimeter kleiner als Mozart.



Sonntag, 29. Mai 2016

Brunnen an der Wachsbleiche

Nun ist der Brunnen an der Straße Wachsbleiche / Ecke Rosenstraße wieder als kleiner Wasserfall zu erleben.
Sehr schön, dass die Instandsetzung geklappt hat.
Das freut mich auch für die Initiatorin Frau Halm-Epping.



Beethoven - Napoleon - Wappen der Brauerei Kurfürsten-Bräu

Ludwig van Beethoven hat seine 3. Sinfonie "Eroica" Napoleon gewidmet, da er den Feldherrn zunächst sehr bewunderte. Als sich Napoleon jedoch 1804 selbst zum Kaiser krönte, entfernte Beethoven diese Widmung wieder. So bezeugt es zumindest der Geigenschüler Beethovens Ferdinand Ries. Gesichert ist dieses nicht.

Das Wappen der Brauerei Kurfürsten-Bräu AG in Bonn enthält das kurfürstliche Wappen von Köln.
Die Brauerei existierte in Bonn von 1897 bis 1993 (1897 bis 1952 Bürgerliches Brauhaus Bonn).
Das Kurkölner Wappen seit 1530 setzt sich wie folgt zusammen:
Oben links: Erzbistum Köln
Oben rechts: Herzogtum Westfalen
Unten links: Herzogtum Engern
Unten rechts: Grafschaft Arnsberg

Kronenkorken Kurfürstenkölsch

Freitag, 27. Mai 2016

Regina Pacis

Die Regina Pacis ("Königin des Friedens") ist das Wahrzeichen der Universität Bonn.
Über dem südlichen Eingang von der Hofgartenseite aus ist die vergoldete Figur der Mutter Gottes zu sehen.
1744 zu kurfürstlicher Zeit ist die Figur aus Bleiguß durch den Niederländer Willem Rottermondt geschaffen worden. Sie hat den Schlossbrand 1777, den Bombenangriff 1944 und auch das Ansinnen der Franzosen 1794 überstanden. Angeblich wollten die Franzosen die Figur mit Seilen herunterziehen, dabei sollen dann die Seile gerissen sein.
Auch der "Reichstrunkenbold" Robert Ley hat seine Erfahrung mit ihr gemacht. Bei einer Rede an der Universität löste sich eine an der Regina Pacis befestigte Hakenkreuzfahne und begrub den Redner Robert Ley unter sich.

Hier weitere Infos auf einem sehr schönen Blog über Bonn