Freitag, 3. April 2020

Virtueller Spaziergang: 03.04.2020 Freitag Bonner Innenstadt - gebucht

Heute können Sie wieder mit, trotz Buchung.

Ich zeige Ihnen bei diesem Spaziergang durch die Bonner Innenstadt ein Skulptur, die sie real gar nicht mehr sehen können, da sie durch die Bauarbeiten am Bonner Münster zunächst entfernt worden ist. Bin gespannt wo die Skulptur wieder aufgestellt wird.

Es handelt sich um die "Dinosaurier-Toilette", wie ein kleiner Junge mal kommentierte.

Natürlich ist es die Skulptur "De Musica IV" von Eduardo Chillida, spanischer bzw. baskischer Künstler,aus dem Jahre 2001.
Gespenndet wurde die Skulptur übrigens vom ehemaligen Oberbürgermeister Hans Daniels.

Eduardo Chillida lebte von 1924 bis 2002 und war neben seiner künstlerischen Tätigkeit, zunächst auch Fußballprofi und zwar als Torhüter bei Real Sociedad San Sebastián in der ersten spanischen Liga.

Na, und es ist doch die "Dinosaurierer-Toilette":


Morgen begeben wir uns auf De Schäl Sick.

Donnerstag, 2. April 2020

Frank Zander Bürgermeister von Godesberg?

Etwas erstaunt war ich heute, dass der Musiker Frank Zander mal Bürgermeister von Godesberg war und zwar schon vor hundert Jahren :-)
Ein kleiner Fehler im General Anzeiger, es war natürlich, wie es auch später im Artikel heißt, Josef Zander (Zentrum), der liegt auf dem Godesberger Burgfriedhof und war Bürgermeister von 1915 - 1933, dann wieder von 1945 - 1948.
Der Artikel ist ansonsten aber ganz interessant und behandelt die Sparkassean der Rheinallee 1
Hier der Link::
General Anzeiger 




Mittwoch, 1. April 2020

Virtueller Spaziergang:01.04.2020 Geschichten die ich lieber nur nachts erzähle - öffentlich

Heute am 01.April ist es kein Scherz, dass ein Nachtspaziergang am Tage stattfindet.
Einmal im Jahr biete ich den Spaziergang "Geschichten die ich lieber nur nachts erzähle" tagsüber an, sozusagen für die,die nachts Besseres zu tun haben.

Passend dazu heute die kurze Geschichte einer Skulptur von Lajos Barta (1899 -1986):

"Die Schwingende"






















Diese Skulptur aus dem Jahr 1957 hieß ursprünglich "Nachtwache", weil der Ungar Lajos Barta im Jahr 1956 eine ganze Nacht durchwachte, um während des Ungarn-Aufstandes auf einen Freund zu warten, der von der Geheimpolizei verhört wurde.
Barta nannte die Skulptur etwas später "Angst" und sie wurde 1971 in Bonn aufgestellt, Barta lebte mittlerweile im Exil in Köln.
Allerdings durfte die Skultur 1971 nicht den Namen "Angst" tragen, da zu diesem Zeitpunkt die Ostpolitik im Gange war. Auf Intervention von Willy Brandt hin, wurde die Skulptur "Die Schwingende" genannt - soviel zum Thema künstlerische Freiheit.
Zur Zeit ist die Skulptur nicht zugänglich, da am Alten Zoll bzw. Stadtgarten gearbeitet wird.



Lajos Barta (Geburtsname Bek) hat wegen seines jüdischen Glaubens Budapest 1938 verlassen und ging nach Paris. Dort stellte er auf dem Salon d’Automne aus.
Nach seiner Rückkehr in die ungarische Heimat, beschloss er 1964 endgültig Budapest zu verlassen und gelangte ins Rheinland (Remagen / Bonn / Köln).

Soweit für heute, am Freitag geht es erneut durch die Bonner Innenstadt.

Dienstag, 31. März 2020

Virtueller Spaziergang: 31.03.2020 Dienstag Bonner Innenstadt gebucht

Heute ist die Bonner Innenstadt gebucht, trotzdem dürfen alle mit.
Startpunkt ist quasi am Hauptgebäude der Bonner Universität, diese gibt es seit dem 18. Oktober 1818. Zuvor war es das hurfürstliche Schloss der Kurfürsten von Köln. Es wurde unter Josef Clemens errichtet und unter seinem Neffen Clemens August 1755 erweitert.
1794 ist der letzte Kurfürst Max Franz durch die französischen Revolutionstruppen nach Münster vertrieben worden. Danach wurde das Gebäude nur noch als Pferdestall und Kartoffellager genutzt.
Die Preußen gründeten dann soszusagen im Kartoffellager die Rheinische Friedrich Wilhelms Universität.

Seit ein paar Tagen ist das Gebäude auch wieder frei sichtbar.

Die sechs Figuren der Universität gibt es erst seit 1926
Morgen gibt es den Nachtspaziergang am Tage

Sonntag, 29. März 2020

Virtueller Spaziergang: 29.03.2020 Sonntag Jüdischer Friedhof - Schwarzrheindorf öffentlich

Heute sind wir nach Ende des Schabbats auf dem Jüdischen Friedhof in Schwarzrheindorf.
Dieser Friedhof stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1623 und ist damit der älteste auf Bonner Stadtgebiet .Die weiteren jüdischen Friedhöfe sind an der Römerstraße in Bonn, in Endenich (Hainstraße), in Godesberg auf dem Burgfriedhof, in Mehlem und der jüngste in Ückesdorf.

Mittlerweile gibt es auch eine Hinweistafel für den Friedhof auf der Beueler Seite, dieser war ein Friedhof für ganz Bonn, erst ab 1898 war er nur noch für Beuel zuständig.



Der älteste Stein von 1623 ist heute noch vorhanden, wenn auch stark eingesunken.
Bestattet ist dort Schabtai bar (ben) David.
Gehen Sie ruhig mal selbst über diesen Friedhof, viele Inschriften sind dort in Hebräisch bzw. Aramäisch.
Wenn Sie den Friedhof besuchen, denke Sie bitte daran, dass Männer eine Kopfbedeckung tragen und dass der Friedhof an Schabbat (Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen) sowie an Jüdischen Feiertagen nicht besucht werden darf.

Ansonsten sind die Tore nicht abgeschlossen.

Am nächsten Dienstag geht es dann nochmal durch die Bonner Innenstadt.

Samstag, 28. März 2020

Ein Sonnengruß


Virtueller Spaziergang: 28.03.2020 Samstag Bad Godesberg öffentlich

Heute geht es durch Bad Godesberg, dabei führt der Spaziergang durch das Zentrum (Alt-Godesberg).

Nun der Treffpunkt ist am Godesberger Bahnhof, das ist der neue Bahnhof, denn der erste Godesberger Bahnhof befand sich von 1855 bis 1901 an der Stelle, wo heute das Hansa-Haus steht.
Dehalb gibt es dort auch die Fußgängerzone "Alte Bahnhofstraße"
Das Hansa-Haus war ein Hotel, das der Koch Robert Hüttenrauch führte.

Hier eine alte Werbeanzeige

Der Bahnhof wurde deshalb abgerissen,weil der damalige Bürgermeister von Godesberg Anton Dengler gerne eine moderne Unterführung haben wollte. Durch die Hochlegung der Trasse passte der Gleisanschluss nicht mehr und im Hotel fuhren die Züge sogar im 1. Stock am Fenster vorbei.
Bahnhof von 1855







Der neue Bahnhof wurde dann 1908 etwas weiter südlich errichtet, heute eher nicht mehr zentral, damals dachte man an einen gesteigerten Kurbetrieb.
Godesberg trägt seit 1926 den Zusatz "Bad".


Neuer Bahnhof 1913

Bahnhof 2008

Montag, 23. März 2020

Es ist wirklich leer in der Bonner Innenstadt

Montag 15.30 Uhr Bonner Marktplatz


Desinfektion? Eher nicht

Zunächst dachte ich, aus der Entfernung betrachtet, es handelt sich um eine Desinfektionsmasnahme.


Aber dann in der Wenzelgasse, entpuppte sich alles als eine Kaugummientfernung mit niederländischer Unterstützung.

Dank an Kajo Meyer für die Bilder

Sonntag, 22. März 2020

Virtueller Spaziergang: 22.03.2020 Sonntag Poppelsdorf öffentlich

So ab heute werde ich nicht mehr unbedingt die Uhrzeiten einhalten, das spielt im virtuellen Raum keine Rolle.

Heute geht es nach Poppelsdorf über die Poppelsdorfer Allee zur Alten Sternwarte.
Heute liegt diese Gebäude zwar in der Südstadt, aber bis 1969 gehörte dieser Teil zu Poppelsdorf. Die Grenze zwischen der Südstadt und Poppelsdorf bildete damals der Bonner Talweg.

Die Alte Sternwarte von 1846 ist für Friedrich Wilhelm August Argelander (1799 - 1875)  erbaut worden, gebürtig stammte der Astronom aus Memel und war später tätig in Finnland.
Durch seine Freundschaft zum preußischen König Friedrich Wilhelm IV. ist er 1837 nach Bonn berufen worden.

Die Sternwarte ist erst das zweite Gebäude gewesen, das für die Universität gebaut wurde (Erstbau das heutige Akademische Kunstmuseum, damals Anatomisches Theater 1824).
Der Bau ist eine Co-Produktion von Friedrich Schinkel und Peter Joseph Leydel.

Hier ein paar Impressionen auch von Innen, heutzutage nicht mehr zugäglich.








weiter gehts am 28.03. Samstag durch Bad Godesberg

Samstag, 21. März 2020

Virtueller Spaziergang: 21.03.2020 Samstag 11.30 Uhr Bonner Altstadt öffentlich

Heute geht es bei trockenem Wetter durch die Bonner Altstadt (eigentlich Innere Nordstadt, aber dazu ein anderes Mal mehr).

Nun hier gibt es viel zu erzählen und zu zeigen, da wir ja nun virtuell unterwegs sind, kann ich Ihnen auch etwas zeigen, was real so gar nicht mehrmöglich ist.

Wolfstraße 10 (Hinterhaus)

Dieses Gebäude war eine Stuckfabrik von 1902 bis 1946. Stuckarbeiten wurden natürlich in der vornehmen Wohngegend der Bonner Südstadt benötigt.
Auf das Gelände gelangte man nur mit einem Trick, so konnte man durch ein Gitter greifen und die verschlossene Tür von hinten öffnen, Romantik vergangener Tage.


Das Gebäude war nach 1946 in Besitz der Katholischen Kirche und wurde 1979 von Josef Burggraf erworben, Teppichhändler in der Wolfstraße.
Saniert wurde es nicht, bot aber sehr vielen "Alternativen" die Möglichkeit, sich zu entfalten.
So kamen die Grünen aus Hersel hierher, es gab die Volxküche und das Volxkino.
Kleine Unternehmen wurden gegründet, die auch heute noch existieren, wie das Umzugsunternehmen "Viererbande" oder die Fahrardwerstatt "Stahlroß" heute "Velocity"

Es folgten noch Künstler und die "freie Szene", daraus wurde später das "Kult41".

Den Charme von damal hat es heute nicht mehr



Es wurde umgebaut
Es sind nun Wohnungen


Geblieben sind aber so kleine Details, wie eine Doppelfuge am Mauerwerk, das ist ein reines Schmuckelement und wurde zur Schauseite der Fassade verwendet


Soweit für heute, morgen Sonntag geht es nach Poppelsdorf.

Mittwoch, 18. März 2020

Bonn in Zeiten von Corona



















Bonn - Kennedybrücke   Mittwoch 18.03.2020 16 Uhr!

Dienstag, 17. März 2020

Virtueller Spaziergang: 17.03.2020 19.30 Uhr Bonner Innenstadt gebucht

So nun können Sie alle daran teilnehmen:

Der Blick nach Poppelsdorf zum Poppeldorfer Schloss



















Es ist halt schon dunkel
Aber tagsüber, hätten Sie jetzt auch nicht mehr gesehen, ist ja zur Zeit alles eingerüstet:



















Das Schloss heißt eigentlich offiziell Schloss Clemensruhe, da es sich um das Ruheschloss der Kurfürsten Josef Clemens und Clemens August handelt. Das Residenzschloss ist das heutige Universitätshauptgebäude. Hatten die Kurfürsten früher dort ihre "Arbeit" erledigt, zogen sie sich nach Poppelsdorf zurück.
Erbaut wzrde das Schloss 1721, damals auf der Ruine der Poppelsdorfer Burg, zerstört 1583 im Kurkölnischen Krieg, hier ein Schnappschuss:


















Ab 1818 wurde das Poppelsdorfer Schloss (keiner sagt heute in Bonn Schloss Clemensruhe) von der Universität genutzt für die Naturwissenschaften.

Hier ein Bild von 1920













Im 2.Weltkrieg wurde das Gebäude noch kurz vor Kriegende im Februar 1945 von der amerikanischen Luftwaffe mit einem gezielten Treffer zerstört (am 08. März waren die US-Amerikaner in Bonn)











Es ist danach bis 1959 wieder aufgebaut worden.

So jetzt müssen wir mal weiter
Das war der kleine Ausschnitt für heute.

Der nächste virtuelle Spaziergang ist am kommenden Samstag 21.03.2020 durch die Bonner Altstadt.

Bis dahin und bleiben Sie gesund

Montag, 16. März 2020

Update: Aktuelle Lage in Bonn

Seit dem 16.03.2020 gilt in der Stadt Bonn die allgemeine Ordnungsverfügung der Stadt Bonn.
Daher können meine Stadtspaziergänge bis einschließlich 19.04.2020 nicht mehr stattfinden.
siehe dazu Stadt Bonn

Alle öffentlichen Termine bis 19.04.2020 sind daher  abgesagt!!!

In diesem Zeitraum kann ich auch keine gebuchten Spaziergänge durchführen.

Zur Zeit wieder möglich ab 20.04. 2020, ich bitte um Verständnis.

Sonntag, 15. März 2020

Zur aktuellen Lage

Bitte informieren Sie sich täglich auf der Seite www.kultnews.de inwiefern Veranstaltungen von mir stattfinden oder nicht.
Ich werde die Seite auf dem aktuellen Stand halten.

Zur Zeit kann ich aber nur tägliche Aussagen treffen.

Bislang gilt

Seit dem 13.03.2020 gilt in der Stadt Bonn die Allgemeinverfügung der Stadt Bonn.
Da meine Veranstaltungen unter 100 Teilnehmern liegen und überwiegend im Außenbereich durchgeführt werden, finden die Spaziergänge zur Zeit weiterhin statt.
siehe dazu Stadt Bonn

Ich bitte um Verständnis, dass aus Sicherheitsgründen alle Gebäude nicht mehr von Innen besichtigt werden.  

Am morgigen Montag (16.03.2020) wird der Krisenstab der Stadt Bonn tagen, dann gibt es möglicherweise weitere Einschränkungen.

Samstag, 14. März 2020

Gedenktafel für Irmgard Keun in Bonn

Nun ist die Gedenktafel für Irmgard Keun angebracht.
Bonn-Altstadt, Breite Straße 115


Donnerstag, 5. März 2020

Wie doch alles auf der Welt zusammenhängt,oder?

Wenn man also in der Düne in Tannenbusch Blumen nicht pflückt, erhält man die Pflanzenwelt im Katzenlochbachtal, hä?!
Nur zur Info Tannenbusch ist im äußerten Bonner Norden, das Katzenlochbachtal liegt zwischen Ippendorf und Röttgen im Bonner Südwesten.
Aber nun ja.
Freuen wir uns an neuen Tafeln und in erster Linie an der Natur


Mittwoch, 26. Februar 2020

Beethoven - Alaaf

Karneval ist eine ernste Angelegenheit - wie man sieht
Ist ja nun vorbei


Dienstag, 25. Februar 2020

Gedenktafel für Irmgard Keun - Einweihung 10. März 2020 Dienstag 14 Uhr

Am 10. März 2020 Dienstag 14 Uhr wird eine Gedenktafel für die Schriftstellerin Irmgard Keun (1905- 1982) in der Bonner Altstadt (Nordstadt) eingeweiht.

Es wird am Haus Breite Straße 115 eine Begrüßung durch den Initiator Arnold E. Maurer geben, Anschließend wird die Tochter von Irmgard Keun Martina Keun-Geburtig sprechen und es werden noch Texte Keuns gelesen.

Sie sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen.
Irmgard Keun lebte zeitweise in Bonn und war 6 Jahre in der Bonner Psychiatrie am Kaiser-Karl-Ring. Ihre Bücher wurden am 10,05. 1933 bei der Bücherverbrennung verbrannt.

Mehr zu Irmgard Keun erfahren Sie am 10. März 2020. oder unter Irmgard Keun



Ein paar Lichtblicke



Freitag, 14. Februar 2020

Spaziergang Alter Friedhof unter Vorbehalt 16.02.2020 Sonntag 11.30 Uhr

Der Stadtspaziergang über den Alten Friedhof am Sonntag 15.02.2020 um 11.30 Uhr steht zunächst noch unter Vorbehalt, da der Friedhof bis gestern noch wegen Sturmschäden gesperrt war. Er ist zwar heute Freitag wieder geöffnet, allerdings weiß ich noch nicht wie sich die Situation am Sonntag darstellt.
Ich werde in jedem Fall vor Ort am Treffpunkt Eingang Alter Friedhof / Bornheimer Straße sein.

Sollte der Friedhof geöffnet sein, findet der Spaziergang auch statt.


Sturmschäden auf dem Alten Friedhof, ein imposanter Baum ist leider zum Opfer gefallen



Samstag, 8. Februar 2020

Lesung "Die Fünfte Jahreszeit" mit Larissa Laë in der Villa Weingärtner in Unkel 16.02.2020 Sonntag 17.30 Uhr

16.02.2020  "Die Fünfte Jahreszeit" - Larissa Laë und Joanne & Marc Unkel17.30 Uhr    Eine musikalisch-literarische Begegnung mit dem Karneval
 
Larissa Laë liest humorvolle Texte zur FastnachtJoanne Unkel an der Oboe und Marc Unkel am Klavier 
verzaubern uns mit dem Karneval in der Musik
Wenn heiße Sambarhythmen pulsieren, wenn "Die kleine Hexe" dem Geheimrat Goethe beim "Römischen Spaziergang" die Kunst der Verwandlung näher bringt, dann ist die Fünfte Jahreszeit auch in der Villa Weingärtner angekommen.
Es erwartet Sie ein kurzweilige Nachmittag, an dem Ernstes und Heiteres, Groteskes und Kurioses eine Mischung eingehen, wie sie nur der Karneval hervorbringen kann.
 
Um  Anmeldung, auch kurzfristig, wird gebeten!  Unkostenbeitrag: 15,- € inkl. Snacks
ORT: Villa Weingärtner  |  Scheurener Str. 25  |  53572 Unkel  |  info@villa-weingaertner.de Tel. 02224-9876714
www.villa-weingärtner.de
                                     

Mittwoch, 29. Januar 2020

Ringelnatzens Bumerang bei Peter, Paul und Freunde 02. Februar 2020 Sonntag 16 Uhr !!

Für alle die es verpaast haben oder nochmal sehen und hören wollen.
Im Verein "Peter, Paul und Freunde - Nachbarn in Kontakt e.V."

Ringelnatzens Bumerang
und andere Schelmereien
Die Joachim Ringelnatz-Lesung
mit Larissa Laë (Künstlerin / Schauspielerin)
& Rainer SELmanN (Historiker / Berufsspaziergänger)

Eine literarisch-biographische Reise

Joachim Ringelnatz (1883 – 1934),
in einem kleinen Städtchen in Sachsen zur Welt gekommen, hieß Hans Gustav Bötticher. Als berufener Artist, erbte er das Künstlerische, entbehrte allerdings jeder Mutterliebe. So brachte er es zum Schulrüpel ersten Ranges und zum doppelten Sitzenbleiber, da ihm Dunkelmenschen suspekt waren. Fortan fuhr er zur See und verirrte sich im Dschungel von Britisch-Honduras. Trank sich durch die englische Ortschaft Hull und erschien als Kalif von Bagdad in Eltville. Als Wahrsagerin schaute er mit Huren in die Zukunft und dekorierte ein Schaufenster unorthodox. Kriegsbegeistert schwand eine Illusion, so wurde aus Bötticher Ringelnatz, was keinerlei Bedeutung hat. Er heiratete seine lichte Lehrerin, wurde Schwarzmieter und schwindsüchtig. Durch Ehrgeiz spukt er heute in einem Wurzener Gässchen und liegt in Berlin unter Muschelkalk.

"Wer hat soviel Achtung und Liebe vor fremden Leben, vor der fremden Fülle, der Wichtigkeit des andern, der Mikrokosmen der andern...?" (Kurt Tucholsky über seinen Freund Ringelnatz).
 

02. 02. 2020 Sonntag 16 Uhr
Begegnungsstätte Stadt Bonn, Breite Straße 107a, 53111 Bonn
Peter,Paul und Freunde  Nachbarn in Kontakt e.V.


Geben Sie gerne das was es Ihnen wert ist




Dienstag, 21. Januar 2020

Kahlschlag auf dem Poppelsdorfer Friedhof

Wahrscheinlich ist es nur der Anfang!

Erst im März / April werden wir sehen, welche Bäume die Trockenheit überstanden haben.